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Elternberatung, Sprachentwicklung und Sprachförderung PDF Drucken E-Mail

 

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Die meisten Eltern wissen intuitiv, wie sie die sprachliche Entwicklung ihres Kindes am besten unterstützen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Eltern ihr Kind beim Sprechen anschauen, dass sie handlungsbegleitend sprechen, dass sie viel wiederholen, dass sie intuitiv „corrective feedback“ einsetzen  und dass sie das Kind sprachlich anregen, indem sie es angemessen mit neuen Informationen versorgen.

 

Verschiedene Ereignisse und Situationen können aber dazu führen, dass eine Elternberatung hinsichtlich der Sprachentwicklung notwendig ist:

  • belastende familiäre und soziale Situationen (z.B. Krankheit oder Tod eines Elternteils, (häufige) Umzüge, Trennung der Eltern u.ä.),
  • Ängste und Sorgen der Eltern hinsichtlich der Sprachentwicklung,
  • tatsächlich vorhandene Sprachentwicklungsverzögerungen oder Sprachentwicklungsstörungen,
  • Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit.

Ziele der Elternberatung können sein:

  • theoretisches Hintergrundwissen zu vermitteln,
  • Sorgen und Ängste zu nehmen,
  • Wege zur professionellen Abklärung von Auffälligkeiten zu weisen,
  • sprachförderndes Verhalten zu vermitteln und
  • die Rolle von Fernsehen, Radio, Computer, „Playstation“ und anderen Medien zu vermitteln.


Eltern, deren Kinder eine Sprachentwicklungsstörung haben, muss deutlich gemacht werden, dass das Sprachdefizit keinesfalls mit einem gestörten Denkvermögen gleichgesetzt werden darf. Die Folge wäre nämlich, dass Eltern (bzw. andere Bezugspersonen) die Kinder stetig unterfordern. Ziel sollte vielmehr sein, auch komplexe Sachverhalte sprachlich einfach auszudrücken.

Eltern zweisprachiger Kinder sollte vermittelt werden, welche hohe Leistung die Kinder beim Zweitspracherwerb erbringen. Es ist wichtig, dass die Eltern verstehen, dass und warum es wichtig ist, dass die Kinder die Erstsprache (die „Muttersprache“) richtig beherrschen: Dann erfolgt das Erlernen der Zweitsprache leichter. Außerdem besteht sonst die Gefahr der „doppelten Halbsprachigkeit. Wenn es zu Hause möglich ist, sollte daher gelten: 1 Person - 1 Sprache oder 1 Situation - 1 Sprache.
Wie bei allen Kindern, gilt auch für zweisprachige Kinder: Der Inhalt ist wichtiger als die Form.

 

Elternberatung kann stattfinden:

 

  • durch Sie als ErzieherIn / LehrerIn in Einzelgesprächen oder im Rahmen von Elternabenden,
  • im Rahmen von Projekten oder Projekttagen,
  • durch Fachvorträge
  • durch Elternseminare
  • im Rahmen von Beratung durch speziell geschulte Fachkräfte.


Gerne unterstütze ich Sie in Ihrer Einrichtung bei der fachlichen Planung, Vorbereitung und Durchführung der Elternberatung und führe diese auf Wunsch auch selber durch.

 

 

 

 

 

 

 




Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 19:41 Uhr
 


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